Wissenschaft: So zerstören Rapsfelder unsere heimische Natur

Andreas von Rétyi


Die gelbe Farbe der Rapsfelder erfreut jetzt wieder viele Menschen. Nicht jedoch die Natur. Denn Rapsfelder haben verheerende Schattenseiten und beschleunigen das Aussterben heimischer Pflanzen mit kaum vorstellbarer Geschwindigkeit.

Überall dort, wo es viele große Rapsfelder gibt, da sterben im weiten Umfeld die heimischen Arten ab. Warum das so ist, haben Wissenschaftler nun in einer großen Langzeitstudie herausgefunden. All jene, die Rapsfelder derzeit noch für ökologisch sinnvoll halten, weil man aus den Pflanzen Biosprit erzeugen kann, sollten nun nachdenklich werden, wie man diese Zerstörung der Natur gegenüber künftigen Generationen rechtfertigen will. Die Wissenschaftler berufen sich auf eine große Freilandstudie, bei der viele Rapsflächen in Deutschland analysiert wurden. Schon wenn die Rapsflächen nur 15 Prozent der Landschaftsfläche in einer Region ausmachen, tritt jener Effekt auf, der grünen Politikern kaum passen dürfte. Denn mit jedem Quadratmeter Raps, der politisch korrekt für die Gewinnung von Biodiesel angebaut wird, zerstören wir im weiten Umfeld die einheimischen Wildpflanzen. Rapsfelder sind nach der Langzeitstudie renommierter Wissenschaftler alles andere als ökologisch wertvoll. Sie zerstören unsere Natur. Der im neuen Kopp Exklusiv von den Wissenschaftlern beschriebene Effekt kommt noch zu einem anderen – längst auch bei Grünen bekannten und eingestandenen – Effekt hinzu: Felder, auf denen Pflanzen wie Raps für Biosprit angebaut werden, erhöhen die Lebensmittelpreise, was wiederum dazu führt, dass Menschen auf der Welt verhungern müssen. Und nun wird auch noch belegt, wie solche Monokulturen unsere Natur zerstören….

Die Lösung gäbe es schon längst: Hanf!

Quelle : http://www.politaia.org