HAARP

lated

HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) ist ein US-amerikanisches Forschungsprogramm, das teilweise vom

amerikanischen Verteidigungsministerium, und teilweise von mehreren Universitäten finanziert wird. Gegenstand der Forschungen an einem abgelegenen Ort in Alaska sind das Verh

alten der Ionosphäre und die Ausbreitung von

elektromagnetischen Wellen.

Neben einer ähnlichen kleineren Anlage (HIPAS) in Alaska und einer Station in Puerto-Rico (Arecibo) gibt es ähnliche Anlagen auch in Europa (EISCAT) und Russland (Projekt Sura).

Die Anlage in Gakona (Alaska) wird mit 48 Antennenmasten betrieben. Die Sendeleistung der sporadisch aktiven HAARP-Anlage erreicht dabei fast die Leistung der entsprechenden europäischen Anlage EISCAT in

Spitzbergen und liegt über der Sendeleistung der russischen Sura-Anlage.

Technische Daten

HAARP verfügt über eine leistungsfähige Phased-Array-Kurzwellensendeanlage mit einer Sendeleistung (CW) von zur Zeit 960 kW. Im Jahre 1993 wurde mit 18 zusammengeschalteten Elementen begonnen, 1998 wurde die Anzahl auf 48 erhöht. Im Endausbau 2007 sollen 180 Sender betriebsbereit sein. Die derzeitige ERP liegt bei 84 dBW, was etwa 500 MW entspricht, und soll im Endausbau bei 96 dBW liegen, was dann 2007 fast 4000 MW entsprechen würde. Die einzelnen Sender des Typs Continental Electronics D616G (Datenblatt) mit jeweils 10 kW maximaler Sendeleistung wurden speziell für dieses

Projekt entwickelt. Der von der Anlage nutzbare Frequenzbereich ist 2,8 bis 10 MHz (Kurzwelle). Zwei der von HAARP benutzten Frequenzen sind 3,39 MHz und 6,99 MHz.

Zu dieser Anlage gibt es mehrere „Verschwörungstheorien“. Manchmal werden die Theorien um HAARP auch mit Chemtrails verknüpft.

Anwendungsmöglichkeiten

Wetterbeeinflussung

Viele Verschwörungstheoretiker halten das HAARP Projekt für einen Versuch zur Wettermanipulation. Durch das Projekt sollen große Mengen Energie an jeder beliebigen Stelle in die Ionosphäre induziert werden können, wodurch es möglich sei das Wetter zu beeinflussen, z.B. etwa künstliche Stürme, Dürren oder Überschwemmungen [1] zu erschaffen.

Kritiker merken hier an das dies aufgrund der geringen Leis

tung von HAARP nicht möglich sei (siehe unten).

Erdbeben

Zum Teil kursiert die Behauptung HAARP könne gezielt Erdbe

ben verursachen. Dies wurde etwa durch venezelanischen Staats-M

ediens nach dem Erdbeben von Haiti 2010 oder auch dem Erdbeben bei Japan 2011 behauptet.

Mind Control

Die Wirkung elektromagnetischer Wellen auf das

Bewusstsein ist in etwa 150-200 wissenschaftliche Studien erforscht. Elektromagnetische Felder hoher Intensität konnten in einigen Versuchen (A.Schienle) tatsächlich das EEG-Muster des Menschen beeinflussen. Allerdings waren diese Studienergebnisse nicht reproduzierbar, in allen diesen Fällen blieben die EEG-Veränderungen stets asymptomatisch. Einen Beweis für die Hypothese, dass die Anlage in Alaska Effekte auf das Bewusstsein des Menschen hätte gibt es bislang nicht.

Störung von Kommunikation und Elektrik

Einige Theoretiker sehen die Möglichkeit das HAARP durch eine gezielte Erhitzung von geladenen Partikeln in der Ionosphäre die Mikrowellentransmissionen von Satelliten zu stören, wodurch man diesen Kommunikationsweg abschneiden könnte.

Die durch HAARP verursachbaren elektrischen Störungen sollen sogar soweit gehen, das sie moderne Flugzeuge oder Raketen (ICBMs) vom Himmel holen könnte (vgl. SDI).

Kommunikationsystem

Einige Theoretiker halten es für möglich das man mit HAARP ein Kommunikationsnetzwerk aufbauen können, dass vollkommen ohne Stützung von Satelliten die nördliche Halbkugel abdecken könnte.

ELF-Wellen werden etwa auch zur Kommunikation mit U-Booten benutzt. Allerdings sind die Datenübertragungsraten, aufgrund der kleinen Frequenz, nur sehr gering.

Quelle : http://www.verschwoerungen.info

European Incoherent Scatter

EISCAT Svalbard Radar

European Incoherent Scatter (kurz EISCAT) ist eine internationale Forschungsorganisation, die mehrere Forschungsradars nördlich des Polarkreises in Kiruna, in und bei Tromsø, in Sodankylä und in Longyearbyen auf Spitzbergen betreibt. Auftraggeber sind die Länder Norwegen, Schweden, Finnland, Japan, England, China und Deutschland[1]. Das Ziel der Anlagen ist es, Erkenntnisse über Interaktionen zwischen Sonne und Erde zu gewinnen, welche sich in Störungen der Magnetosphäre und der Ionosphäre ausdrücken, also jene Prozesse, die auch die Polarlichter verursachen[2].

Die wichtigste Anlage hiervon ist das Radar bei Tromsø (69.586433° N, 19.226113° E). Es kann auf den Frequenzen 224 MHz, 500 MHz und 928,4 MHz mit einer Spitzenleistung von bis zu 2 Megawatt Pulse zur Untersuchung der Hochatmosphäre aussenden[3]. Daneben befindet sich noch eine Kurzwellenanlage zur Ionosphärenerforschung mit einer Leistung von 1,6 Megawatt (ERP: 300 Megawatt) in Tromsø (69.584319° N, 19.218431° E). Die Anlage ist in Google StreetView bei 69.574616° N, 19.223938° E zu sehen.

Die Station auf Spitzbergen wird oft mit ESR abgekürzt, was für EISCAT Svalbard Radar steht.

Ähnliche Anlagen gibt es in den USA (HAARP / Arecibo) und Russland (Sura (Ionosphärenforschung)).

Quelle : http://de.wikipedia.org

Links :

http://www.eiscat.com/

http://www.eiscat.rl.ac.uk/radars

http://www.eiscat.com/groups/Documentation/BasicInfo/ISRfactsheet.pdf