Zehn Menschen getötet

In Nordafghanistan haben sich Demonstranten vor einem Camp der Bundeswehr versammelt. Dabei sind mindestens zehn getötet worden, 50 weitere wurden verletzt.

Ziel von Protesten: Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.

TALOKAN dpa | Bei einer gewaltsamen Demonstration vor einem Camp der Bundeswehr in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Talokan sind am Mittwoch nach offiziellen Angaben mindestens zehn Afghanen getötet worden. 50 Menschen seien verletzt worden, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde der Provinz Tachar, Mohammad Hassan Basidsch.

Auslöser der Demonstration waren Vorwürfe gegen die Internationale Schutztruppe Isaf, sie habe Zivilisten getötet. Nach Angaben der Isaf handelte es sich dagegen um Aufständische.

Ein Demonstrant namens Abdul Khalik, der Opfer ins Krankenhaus brachte, sagte, zunächst habe nur die Polizei auf Demonstranten geschossen. Dann seien deutsche Soldaten aus dem Camp gekommen. Khalik sagte nichts dazu, ob auch sie das Feuer eröffneten.

Die Bundeswehr unterhält in Talokan ein Provinz-Beratungsteam (Provincial Advisory Team/PAT) mit rund 20 bis 25 Soldaten. Die Bundeswehr äußerte sich zunächst nicht.

Quelle : http://www.taz.de


Wie,die Bundeswehr äußerte sich zunächst nicht?Aha,doch,ich verstehe.Mit deutscher Ordentlichkeit wird sich erstmal zusammengesetzt,damit die Geschichte auch Hand und Fuß hat.Die Amis haben ja gerade noch vorgemacht,wie man die Öffentlichkeit nicht an der Nase herumführen sollte.Außerdem kämpft kein deutscher Soldat für die Freiheit Deutschlands am Hindukush,wie so gerne gepriesen.Sollen doch die CIA und der Karzai-Clan ihr Opium selber bewachen…