Western Troops On Ground In Libya (pic: Al-Jazeera/DM Screengrab)

British special forces mingle with the Libyan rebels to the west of Misrata

 Ehemalige Elitesoldaten aus Großbritannien und anderen Staaten beteiligen sich am Libyen-Einsatz, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag unter Berufung auf die britische „Guardian“.

Offiziell behauptet die Nato, dass keine Soldaten in Libyen zum Einsatz kommen. Dennoch kundschaften Söldner das umkämpfte Misrata für die Aufständischen aus.

Das britische Sondereinsatzkommando SAS tut alles, um seine Mission in Nordafrika geheim zu halten. Als ein TV-Sender einen Bericht drehen wollte, zogen sich die SAS-Kämpfer sofort zurück, so die „Guardian“.

Um die früheren Nato-Soldaten in Libyen zu tarnen, werden private Wachfirmen genutzt. Sie heuern die Elitesoldaten an und die Nato-Länder versorgen sie mit Waffen und Kommunikationsmitteln. Ein weiteres Detail: Die Westeuropäer wollen die Söldner nicht bezahlen. Deshalb übernehmen Katar und andere Golf-Staaten diese Ausgaben.

Das britische Verteidigungsministerium behauptet, keine Truppen nach Libyen entsandt zu haben. In Bengasi seien lediglich zehn Militärberater vor Ort. Außenminister William Hague zufolge helfen sie den Aufständischen bei der Informationsbeschaffung.

Die Nato will die militärische Intervention in Nordafrika ausweiten. Zum Einsatz können Kampfhubschrauber kommen. Vor der libyschen Küste befinden sich bereits das britische Schiff „Ocean“ mit vier Apache-Hubschraubern und die französische „Tonnerre“ mit zwölf „Tiger“-Helikoptern an Bord.

In der vergangenen Nacht haben die Nato-Kräfte wieder Tripolis bombardiert, nachdem die Allianz beschlossen hatte, den Libyen-Einsatz um 90 Tage zu verlängern. „Das ist ein klares Zeichen an das Gaddafi-Regime. Wir setzen unsere Operation zur Verteidigung des libyschen Volkes fort“, sagte der Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen.

Solche Erklärungen stimmen allerdings mit den Opferzahlen in Libyen kaum überein. Laut der libyschen Regierung sind bei den Nato-Angriffen 718 Zivilisten gestorben. Mehr als 4000 Menschen seien verletzt worden.

Erwähnenswert sind auch die UN-Angaben, wonach die Lebensmittelvorräte in den von Gaddafi kontrollierten Gebieten allmählich zur Neige gehen. Ein UN-Sprecher vermutete, dass sie für wenige Wochen reichen. „Das ist eine richtige Zeitbombe“, betonte er.

Quelle : http://de.rian.ru

Western Troops On Ground In Libya (pic: Al-Jazeera/DM Screengrab)

The elite soldiers are armed with rifles and 9mm pistols