Ein Mitarbeiter des Teams von Alex Jones nannte einige Namen von Teilnehmern bei der Bilderberger-Konferenz, die auf der offiziellen Liste nicht aufscheinen. Unter ihnen Bill Gates, US-Verteidigungsminister Robert Gates, der spanische Premierminister José Luis Zapatero und niemand geringer als Angela Merkel.

Auch im englischen Guardian wird berichtet, dass Angela Merkel in St. Moritz gesichtet wurde. Nachdem außer den geladenen Gästen und dem eingeschworenem Personal niemand über Zutritt zum noblen Suvretta House verfügt, steht es den Veranstaltern frei, bestimmte Namen nicht in die veröffentlichte Liste aufzunehmen.

In einem Video auf Alex Jones Webseite Prisonplanet werden die vier Personen, Bill Gates, Robert Gates, José Zapatero und Angela Merkel als beim Bilderberger-Treffen anwesend genannt, obwohl sie nicht in der offiziellen Liste aufscheinen. Der Sprecher erklärt, dass diesbezügliches Bildmaterial angefertigt wurde. Bis jetzt wurde solches jedoch leider nicht veröffentlicht.

Doch nicht nur Alex Jones, auch das Team des Guardian glaubt, Angela Merkel entdeckt zu haben. Die Erwähnung findet sich jedenfalls am Ende des jüngsten Berichts über das Bilderberger-Treffen.

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Zu den offiziell genannten Gästen zählt der SPD-Politiker Peer Steinbrück, der bereits als möglicher nächster Kanzler im Gespräch steht. Auch der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann findet sich auf jener Liste, die durch die Webseite bilderbergmeetings.org bereits veröffentlicht wurde. Wie in der österreichischen Tageszeitung Der Standard erwähnt wird, trat der Regierungschef die Reise als Privatperson und nicht in seiner offiziellen Funktion an. Gründer und Herausgeber dieser Zeitung ist übrigens Oscar Bronner, der bereits zu den Bilderberger-Stammgästen zählt. Der Sohn des im Jahr 2007 verstorbenen Kabarettisten Gerhard Bronner hat damit eine sagenhafte Karriere beschritten. Beim Gründen einer Tageszeitung handelt es sich schließlich um ein extrem kostenintensives Unternehmen. Es scheint, Herr Bronner verfügt über erstklassige Beziehungen.

Der private Charakter der Teilnahme an der Bilderberger-Konferenz trifft übrigens auf alle Politiker zu. Ob es sich um einen Interessenskonflikt handelt könnte, als Regierungschef oder Spitzenpolitiker einer derart bedeutenden Zusammenkunft aus „privaten Gründen“ beizuwohnen, sei dahingestellt. Wer die Reisekosten trägt, dabei handelt es sich unumstritten um eine Nebensächlichkeit.

Quelle : http://www.theintelligence.de