Die Kirche ist ein Ort, wo Menschen vom Himmel Wunderdinge erzählen, die niemals dort waren, und dies Menschen gegenüber, die nie dort eintreffen werden.
(Henry Louis Mencken, amerikanischer Kritiker, 1890-1956)

Ich will zugeben, daß eine einzige Vorhersage Jesu Christi unbestreitbar eingetroffen ist: Ich komme nicht Frieden zu bringen auf Erden, sondern das Schwert.
(Percy Byssche Shelley, engl. Dichter, 1792-1822)

Am Brandenburger Tor und am Reichstag weht die gelb-weiße Flagge des Vatikans: Papst Benedikt XVI. kommt zu seinem ersten Staatsbesuch nach Deutschland.

In Zeiten der Finanzkrise reist der Pabst zu seinem erstem Staatsbesuch in Deutschland an.

Vom 22. bis zum 25. September wird Papst Benedikt XVI. auf Deutschland Reise sein und Berlin, Erfurt und Freiburg besuchen. Die Kosten für riesige Bühnen, Sicherheitspersonal und vieles mehr schießen in die Höhe und sorgen bei vielen Deutschen für Kritik. Alleine die katholische Kirche muss Medienberichten zufolge rund 25-30 Millionen Euro für den Papstbesuch in Deutschland bereitstellen.

Überall an den Reisezielen des Papstes gilt die höchste Sicherheitsstufe – wie bei einem Besuch von US-Präsident Barack Obama. Die Behörden rüsten sich für einen Mega-Einsatz mit insgesamt mindestens 16 000 Polizisten.

 Kommunen, Bund und Ländern – also dem Steuerzahler – entstehen Millionenkosten. Baden-Württemberg etwa hat für den Einsatz von 4000 Polizisten etwa 5 Millionen Euro in einem Nachtragshaushalt bereitgestellt. Ob das reicht, ist unklar. Die Stadt Freiburg lässt sich den Papstbesuch 300 000 Euro kosten – unter anderem für ein Infotelefon und die Paradestrecke für das Papamobil.

Papstbesuch: Fenster müssen geschlossen bleiben

Wenn der Papst ins Berliner Olympiastadion fährt, müssen die Fenster von Wohnungen entlang der gesperrten Strecke geschlossen bleiben.

Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte, gilt die Sicherheitsmaßnahme in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr. Die Berliner Polizei sei mit einem Großaufgebot beim Besuch von Benedikt XVI. in der Hauptstadt im Einsatz. Genaue Zahlen nannte der Sprecher aber nicht.

Viele Berliner mussten bereits ab dem 21. September rund um das Stadion mit Verkehrseinschränkungen rechnen.

Halteverbote werden eingerichtet, Straßen und Plätze abgeriegelt. Die Polizei kündigte an, falsch abgestellte Fahrzeuge abzuschleppen. Anwohner gesperrter Straßen sollten ein Personaldokument dabei haben, um passieren zu können. Knapp 2100 entsprechende Infoblätter werden laut Polizei derzeit an Anwohner verteilt.

Höchste Sicherheitsstufe: Verschweißte Kanaldeckel, verriegelte Fenster, gestoppte Paketsendungen blockierte Straßen und gesperrter Luftraum.

Das Bild oben hat ja wohl Symbolcharakter.Die EU- und die Vatikanflagge dominieren die halb versunkene BRDGmbHflagge!

Tja,da kann man sich nur am Kopf kratzen,denn um es mit den Worten einer Berliner Polizistin (O-Ton) zu sagen :

Hier wurde noch nie so ein Bohei gemacht!

Und das für eine Minderheit.Denn wenn man alle Nichtchristen, alle nicht Gottesgläubigen abzieht,kann ich mir nicht vorstellen,das mehr als die Hälfte der Einwohner der BRDGmbH gläubige,praktizierende,katholische Kirchengänger sind.Zumindest nicht von denen,die im Jahr 2011 angekommen sind.

Und da weniger als 50% eine Minderheit darstellen(deutsches Schulwissen),wundert es einen schon,das so ein Bohei gemacht wird,wo doch andere Minderheiten bei uns gerne mal übersehen und diskriminiert werden.

Natürlich ist es hier wieder das Brot und Spiele-Prinzip,oder besser Zuckerbrot und Peitsche.Dieser Besuch gibt „unserer Führungselite“ das Gefühl,während dieser Zeit nicht im Fokus der Allgemeinheit zu stehen(weit gefehlt!).Der ganze Quatsch ist nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver,eine Popveranstaltung für Messdiener oder andere Sonderlinge,die keine Freunde finden(einzelne Außnahmen natürlich ausgenommen,weil sie ja auch die Regel bestätigen),und der Pabst in meinen Augen nichts anderes als die von der BILD hochgehypte Lady Gaga des Christentums.

Is klar,wir brauchen in Zeiten der Finanzkrise nichts anderes,als einen Sektenführer zu hofieren,mit hart erarbeiteten Steuergeldern(nicht nur,ich weiß!).Soll der Märchenonkel als Staatsoberhaupt des reichsten Staates der Welt doch selber für seine Sicherheit löhnen.

Dann will er im Bundestag reden,was geistlichen anderer Religionen verwährt wurde:

„Doch wollen rund 100 der 620 Abgeordneten die Rede des Papstes vor dem Bundestag boykottieren. Ihr Argument: Der Auftritt des Papstes sei mit der Trennung von Staat und Kirche unvereinbar. Schließlich sei auch der Wunsch des Dalai Lama abgelehnt worden, weil man keine Religionsführer vor dem Bundestag reden lassen wolle.“

Dann lassen wir ihn mal reden,aber was soll es bringen?Was wird er wohl sagen?Wird er etwa mit erhobenem Zeigefinger Richtung Bänker zeigen und nen Spruch lassen?Wird er „unsere Politiker“ anmahnen,und diese hören dann auf,zu lügen und sich zu bereichern?Wird er ein Donnerwetter auf Geistliche ertösen lassen,die „Kinderüberraschungen“(was bekommt ein Kind auf dem Schoß eines katholischen Priesters…) verteilen? Der wird doch genau so ernst genommen,wie Fähnchen schwenkende und Trillerpfeifchen pfeifende Anti-Atom Gegner an einem sonnigen Sonntagmorgen!

Wieviel Gewicht das Wort des „Vertreters Gottes auf Erden“ in Wirklichkeit hat(als Gott würde ich mich schämen und mal ein Machtwort sprechen,aber wie das halt so ist mit Märchengestalten…),sehen wir ja in den USA,im Falle von Troy Davis :

„Troy Davis ist tot(R.I.P.). Gegen seine Hinrichtung hatten Hunderttausende protestiert – darunter Jimmy Carter und der Papst. Es bleiben die Zweifel an seiner Schuld.“

Sogar in den USA(„die Dinosaurierknochen hat der liebe Gott dahingelegt,um unseren Glauben zu prüfen…“) hat Lobbyismus(Gefängnis- und Hinrichtungs/Mordindustie) mehr Macht,als sein Gelaber.Warum tut er sich dann die Reise überhaupt an?Der muss doch wissen,wer ihm jetzt überhaupt noch zuhört : Menschen mit schlechtem Gewissen,die schon mit einem Bein im Grab und mit dem anderen auf einer Bananenschale stehen,oder Leute,die halt einer anderen Sekte angehören würden,wäre das Christentum nicht schneller gewesen.Jedenfalls nicht unbedingt rational gesteuerte Personen.

Naja,wer`s braucht,soll es sich geben,selber schuld.Ich persönlich brauche dazu keinen Pabst,keine Kirche,keine Religion,ich könnte auch das TV-Gerät einschalten oder die Springerpresse lesen,um mich mit Un- und Halbwahrheiten berieseln zu lassen,meine eigene Meinung verformen zu lassen.Was nebenbei auch noch billiger wäre.

Ich für meinen Teil bin im Jahre 2011 „des Herrn“(Sarkasmus) angekommen,und kenne den Unterschied zwischen Menschen,die selber anpacken,um was zu ändern,und denen,die ein Idol anbeten,damit dieser  imaginäre „Gott“ was ändert.

Anders erklärt : Zwei Menschen schliessen eine Wette ab,wem es wohl besser gehen würde.Der eine geht jagen,um seinen Magen zu füllen,der andere geht beten.Wer macht`s wohl länger?

„Die Grundsuppe der Dieberei sind unsere Fürsten und Herrren, nehmen alle Creaturen zu ihrem Eigenthum, die Fisch im Wasser, die Vögel in der Luft, das Gewächs auf Erden muß alles ihre seyn. Aber den Armen sagen sie: Gott hat geboten, du sollst nicht stehlen. Sie selber schinden und schaben alles, was da lebt; so aber ein Armer sich vergreift am Allergeringsten, muß er henken. Dazu sagt denn der Doctor Lügner Amen.“
(Thomas Münzer, dt. ev. Theologe u. Revolutionär, 1490-1525 (hingerichtet)

Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und wie jene sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlosigkeit ernten.
(F. Schiller, deutscher Dichter, 1759-1805)

Plädierte die unterdrückte Catholica mit Engelszungen für Religionsfreiheit, verlangte die siegende beinah augenblicklich die Ausrottung aller und jeder Konkurrenz. Noch im 4. Jahrhundert errichtete sie das Kreuz über Ruinen und Leichen.(Karlheinz Deschner, dt. Kirchenkritiker, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Man veranstaltet prunkvolle Autodafés, bei denen man, manchmal vor 200.000 Zuschauern, Menschen massenweise ermordet. Man steckt sie auf ihrem letzten Weg noch unter einen Narrenhut, zwickt sie mit glühenden Zangen, schlägt ihnen zuweilen die rechte Hand ab und singt dann, während sie, je nach Windrichtung, ersticken oder langsam verbrennen: ‚Großer Gott, wir loben dich.‘
(Karlheinz Deschner, dt. Kirchenkritiker, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Niemand vor Stalin und Hitler hat in Europa das menschliche Leben so unentwegt aufs äußerste verachtet und in den Staub getreten, ja, dies noch – Gipfel zynischer Perversion – als ‚gottgewollt‘ verkündet, wie die christliche Kirche.
(Karlheinz Deschner, dt. Historiker, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte.
(Karlheinz Deschner, dt. Historiker, *1924, ‚Die Kirche des Unheils‘)

… Pius XII. beispielsweise, der in einem Schreiben an die katholische Hierarchie der USA Ende 1939 als Ursache des ‚heutigen Elends‘ natürlich nicht den Faschismus sah, der die Welt eben in den größten Krieg der Geschichte gestürzt, sondern u.a. die kurzen Röcke der Damen.
(Karlheinz Deschner, deutscher Autor u. Kirchenkritiker, *1924)

Ja, es muß ein eigentümliches Vergnügen sein, von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und Halleluja zu rufen!
(Karlheinz Deschner, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Ja, die Hirten, die Ober-Hirten. ‚Weide meine Lämmer!‘.
Welch schönes Wort. Nur: ’stellt Euch doch einmal die Frage‘, schreibt der von Hitlerschergen am Schreibtisch erschossene Theodor Lessing, ‚wozu und aus welchen Beweggründen der gute Hirte für seine Herde das Nachdenken besorgt? Erstens: weil er sie scheren will. Zweitens: weil er sie fressen will.‘
(Karlheinz Deschner, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Fragt man sich doch überhaupt, warum der Herr nur seinen Jüngern erschien und nicht auch seinen Anklägern und Richtern, vor denen er den Glauben an seine Auferstehung ja viel wirksamer hätte begründen können.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Es ist erstaunlich, wie daß zwei Pfaffen einander ansehen können ohne zu grinsen.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor)

Weil der glückliche Mensch gewöhnlich keine Religion braucht, können Religionen gewöhnlich keine glücklichen Menschen gebrauchen.
(Karlheinz Deschner, dt. Autor & Historiker, *1924)

Der glaubwürdige Gott ist nicht denkbar, ein denkbarer Gott ist nicht glaubwürdig.
(unbekannt)

‚Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.‘
(F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Christen, die ihren Kriegsdienst unter den Augen Gottes ableisten, haben ihr Handwerk des Tötens immer so verstanden, daß sie es im Namen der Liebe übten.
(Der protestantische Theologe Thielicke nach dem zweiten Weltkrieg)

Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben – oder weil man es Euch seit Eurer Kindheit hat glauben lassen.
(Buddha, Religionsstifter, 560-480 v. Chr.)

Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin; glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt sind.
(Buddha, Religionsstifter, 560-480 v. Chr.)

Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten.
(Walter Künneth, evang. Theologe, 13 Jahre nach Hiroshima)

In einer Gesellschaft von Menschen gleichen Glaubens genügt es, daß einer behauptet, etwas Übernatürliches zu sehen oder zu hören, damit die anderen es auch sehen oder hören.
(Ernest Renan, franz. Religionshistoriker u. Schriftsteller, 1823-1892)

Keine Religion hat so viele Menschenopfer gefordert und auf eine so schmähliche Weise hingeschlachtet als diejenige, die sich rühmt, sie für immer abgeschafft zu haben.
(Bruno Bauer, dt. ev. Theologe u. Philosoph, 1809-1882)

Es gibt nur wenige Männer…und zu diesen großen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52.Geburtstag feiert – Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, daß wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt.
(Kathol. Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941)

Die Kirche hat den Menschen ein größeres Maß unverdienten Leids zugefügt als irgendeine andere Religion.
(William E. H. Lecky, brit. Historiker)

Da haben wir es also: Eine kirchliche Ordnung mit Priesterschaft, Theologie, Kultus, Sakrament; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte…
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Potente Offenbarungs-Religionen kennen -wenn man ihnen den Freiraum läßt- allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben – oder: Du wirst dran glauben! Eine Maxime, die nicht nur zur Zeit der Kreuzzüge brutal umgesetzt wurde.
(M.S. Salomon, dt. Philosoph, Musiker u. Autor, *1967)

Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muß von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.
(Friedrich von Schiller, dt. Schriftsteller, 1759-1805)

Wenn man lange genug gelebt hat, erkennt man, daß es am Ende doch nicht auf den Himmel, sondern auf die Menschen ankommt.
(Hans Habe, dt. Publizist u. Schriftsteller, 1911-1977)

Jeder vernünftige Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.
(George Bernard Shaw, brit. Dichter, 1856-1950)

Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe)

Die Notwendigkeit, Christentum und Theologie gleichwohl aufs neue zu kritisieren, ergibt sich aus der simplen Tatsache, daß sie fortbestehen. Der Strahl der Vernunft muß erneut gegen die heutigen Repräsentanten der Religion gerichtet werden, die vom universalen Trend zum Vergessen profitieren.
(Joachim Kahl, Das Elend des Christentums)

Das Neue Testament ist keine Heilige Schrift, keine Historiographie, sondern Literatur, und zwar Tendenz- und Propagandaliteratur.
(unbekannt)

Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Zum Christentum wird man nicht geboren, man muß dazu nur krank genug sein.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die beiden Testamente zusammengenommen gaben dem Rechthaber, dem Frömmler, dem Parteigänger, dem Wortklauber, dem Bürokraten, dem Zuchtmeister und dem Sadisten die Möglichkeit, ihren Willen mit dem Schein einer Rechtfertigung zu versehen, und dies ist so bis auf den heutigen Tag geblieben.
(M. Searle Bates, Professor für Geschichte an der Universität Nanking, 1897-1978)

Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.
(Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860, Über Religion)

Die Bibel – und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament – ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet.
(Franz Buggle, dt. Psychologe, *1933)

Es ist die Pflicht eines jeden Katholiken, Ketzer zu verfolgen.
(Papst Gregor IX., 1170-1241, organisierte die Inquisition)

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.
(Adolf Hitler)

Das Neue Testament ist ein Manifest der Unmenschlichkeit, ein großangelegter Massenbetrug; es verdummt die Menschen, statt sie über ihre objektiven Interessen aufzuklären.
(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Ich tat reinen Gewissens und gläubigen Herzens meine Pflicht.
(Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer und Massenmörder)

Was hilft alle Aufklärung, alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen.
(J. Chr. Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)

Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein.
(Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück)

Wenn Gott so verklemmt wäre wie seine Beamten auf Zeit, hätte er den Orgasmus nicht erfunden.
(Lieckfeld/Wittcho)

Was hat Christus die Welt gelehrt?: Schießt einander tot; hütet den Reichen die Geldsäcke; unterdrückt die Armen, nehmt ihnen das Leben in meinem Namen, wenn sie zu mächtig werden.. Die Kirche soll Schätze sammeln aus dem Leid ihrer Kinder, sie soll Kanonen und Granaten segnen, Zwingburg um Zwingburg errichten, Ämter erjagen, Politik treiben, im Verderben schwelgen und meine Passion wie eine Geißel schwingen.
(Emil Belzner)

Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muß man feststellen, daß jedes bißchen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, daß die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

Wir haben gerade Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.
(Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen…Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat…und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst.
(Adolf Hitler)

Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.
(Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muß man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist.
(Bischof Claudius)

Gottgläubig war ich im Leben, und gottgläubig sterbe ich.
(Die letzten Worte des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmanns vor seiner Hinrichtung im Jahre 1962)

Und um die Menschen in harter Knechtschaft zu halten, verbietet ihnen der Priester den Vernunftgebrauch. Der Priester ist ehrgeizig, aber der Ehrgeiz beim Laien ist ihm verhaßt; denn dieser durchkreuzt seine Pläne.
(Claude Adrien Helvetius, französischer Philosoph, 1715-1771)

Religion ist das als eine Lebensnotwendigkeit tief empfundene Gefühl der Abhängigkeit.
(Karl Gutzkow, dt. Schriftsteller, 1811-1878)

Ich habe gesehen, wie ein kleiner Junge, sechs oder sieben Jahre alt, dreimal mit der Reitpeitsche über seinen nackten bloßen Kopf geschlagen wurde, ehe ich dazwischentreten konnte, weil er mir ein Glas Wasser gereicht hatte, das nicht ganz sauber war. Und solche Handlungen werden von Leuten ausgeführt und verteidigt, die vorgeben, ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben, welche an Gott glauben und welche beten, daß sein Wille auf Erden geschehe!
(Charles Darwin, engl. Naturforscher, 1809-1882, im katholischen Brasilien)

Glaubt nicht, daß ich fasele, daß ich dichte;
Seht hin und findet mir andre Gestalt!
Es ist die ganze Kirchengeschichte
Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.
(Goethe, poetische Werke 1)

Die unumschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger.
(Papst Leo XIII.)

Das Volk hat lange graue Ohren, und seine Treiber nennen sich Rabbiner, Pfarrer und Pastoren.
(Arno Holz, dt. Schriftsteller, 1863-1929)

Der donnernde Gott, der zürnende Gott, der rächende Gott. Was für ein Choleriker.
(Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, *1925)

Alles wohl erwogen glaube ich nicht, daß religiöser Glaube eine Kraft zum Guten gewesen ist.
(Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

Christentum, Religion überhaupt ist ihm nicht bloß ein Greuel, es ist ihm ein Ekel.
( Ludwig Börne über Heinrich Heine, Paris, 27.10.1831)

Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem, außer von ihm selbst, hören möchte.
(Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Man kompromittiert sich weniger, wenn man von der Kanzel gegen unkeusche Bademode und gegen die Bordelle loszieht als gegen faschistische Diktatur und Konzentrationslager.
(Paul Ricoeur, Philosoph, *1913)

Wer zu laut und zu oft seinen eigenen Namen kräht, erweckt den Verdacht, auf einem Misthaufen zu stehen.
(Otto von Leixner, dt. Schriftsteller, 1847-1907)

Es gibt den Menschen guten Willens zu denken, daß eine Organisation, die damit prahlt, die wahre Hochreligion und das Gebot der Nächstenliebe zu vertreten, aus ideologischen wie wirtschaftlichen Gründen so viele Kulturen niedermachte.
(Horst Herrmann, dt. Theologe, *1940)

Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.
(Karoline von Günderode, dt. Schriftstellerin, 1780-1806)

Niemand ist weiter von der wahren Religion entfernt, als wer sich selbst für sehr religiös hält.
(Erasmus von Rotterdam, niederländ. Theologe u. Humanist, Gegner Luthers)

Quelle der Zitate : http://www.unmoralische.de